Frohburg-Online


Willkommen auf den Seiten von Frohburg-Online

Frohburg - Online informiert über die wichtigsten Gewerbe in Frohburg und Umgebung, zeigt Bilder von Events und Videos von einigen Veranstaltungen in Frohburg.


Schulanbau eröffnet

Frohburg. In die Lernbedingungen der Schüler unmittelbar investieren, das halte man für unverzichtbar, sagte der Frohburger Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW). Der 2,9 Millionen Euro teure Anbau an die Oberschule, der am Sonnabend Vormittag offiziell übergeben wurde und den zum parallelen Tag der offenen Tür mehrere Hundert Neugierige besichtigten, sei ein Beleg dafür. „Geld, das in die Bildungsinfrastruktur fließt, muss vor allem unseren Kindern zugute kommen“, sagte er und kritisierte mitunter übertriebene Auflagen, zuallererst in Brandschutz und energetische Verbesserungen zu investieren. Der Anbau umfasst moderne, großzügige Fachkabinette, Vorbereitungszimmer und Toiletten und ermöglicht dank eines Fahrstuhls einen barrierefreien Zugang zum gesamten Schulkomplex.

Frohburg hat mit der Erweiterung eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen, sagte Landrat Henry Graichen (CDU). Seit Beginn der Planungen sei die Zahl der Oberschüler um mehr als ein Drittel gewachsen, und auch im Landkreis steige die Zahl der Geburten auf inzwischen mehr als 2000 pro Jahr. Aktuell lernen in der Frohburger Oberschule 380 Mädchen und Jungen in 18 Klassen, Tendenz steigend.

„Nur eine Gesellschaft, in der an erster Stelle die Kinder stehen, kann furchtlos in die Zukunft sehen“, sagte Schulleiter Ingo Pfretzschner. In Frohburg werde in diesem Sinne nicht nur das Nötigste getan, sondern „das Unmögliche möglich“ gemacht. Die anderthalb Jahre Bauzeit während des normalen Unterrichtsbetriebes habe man gut bewältigt: „Und von dem Ergebnis sind Schüler und Lehrer gleichermaßen begeistert.“ Dass Pfretzschner, als er 2010 mit seiner Idee einer Schul-Erweiterung in Stadtrat und Rathaus auf Skepsis bis Ablehnung traf, räumte der Bürgermeister in der Rückschau freimütig ein. Seit der Wende habe man schon Millionen in Schule und neue Sporthalle investiert, und im Altgebäude habe zu DDR-Zeiten schließlich eine dreizügige Zehn-Klassen-POS Platz gehabt. 2013 aber habe man erkannt, dass diese Investition Chancen biete, und man habe sie gegen Widerstände, etwa von Denkmalschützern, durchgesetzt.

„Nur eine Gesellschaft, in der an erster Stelle die Kinder stehen, kann furchtlos in die Zukunft sehen“, sagte Schulleiter Ingo Pfretzschner. In Frohburg werde in diesem Sinne nicht nur das Nötigste getan, sondern „das Unmögliche möglich“ gemacht. Die anderthalb Jahre Bauzeit während des normalen Unterrichtsbetriebes habe man gut bewältigt: „Und von dem Ergebnis sind Schüler und Lehrer gleichermaßen begeistert.“ Dass Pfretzschner, als er 2010 mit seiner Idee einer Schul-Erweiterung in Stadtrat und Rathaus auf Skepsis bis Ablehnung traf, räumte der Bürgermeister in der Rückschau freimütig ein. Seit der Wende habe man schon Millionen in Schule und neue Sporthalle investiert, und im Altgebäude habe zu DDR-Zeiten schließlich eine dreizügige Zehn-Klassen-POS Platz gehabt. 2013 aber habe man erkannt, dass diese Investition Chancen biete, und man habe sie gegen Widerstände, etwa von Denkmalschützern, durchgesetzt.

Ziel war es nun, den Anbau im Sommer 2017 zu übergeben. Um das zu schaffen, trug der Stadtrat das Risiko, noch vor Eintreffen des unterschriebenen Fördermittel-Bescheides aus Dresden – 1,1 Millionen Euro schwer – loszulegen. Später sorgten Komplikationen für vier Monate Bauverzug, doch, meinte Hiensch, der allen am Bau Beteiligten dankte: „Es ist wie beim Fußball: Es zählt das Ergebnis.“

Georg-Ludwig von Breitenbuch, sächsischer Finanzpolitiker, nutzte den Festakt in der Aula, um der Stadt weitere 1,1 Millionen Euro zuzusichern: Diese sogenannte Sonderbedarfszuweisung des Landes, um die Eingliederung von Kohren-Sahlis in die Stadt Frohburg finanziell abzufedern, werde man nutzen, „um Altes abzuarbeiten und nach vorne zu arbeiten“. In Kohren-Sahlis und Frohburg hatte man um diesen Zuschuss gebangt, war von 700 000 Euro ausgegangen.
LVZ vom 05.02.2018

Frohburg hat 12806 Einwohner

Noch bleibt die Zahl der Geburten weit hinter der der Sterbefälle zurück, doch die Diskrepanz verringert sich: In Frohburg und Kohren-Sahlis, seit Jahresbeginn ein Stadtgebiet, wurden im vergangenen Jahr 99 Kinder geboren. Das waren einige mehr als in den Jahren zuvor. 167 Menschen starben. Das ergibt für 2017 ein Minus von 68 Köpfen.

Mit Blick auf das vergangene Jahr erweist sich, was nicht verwundern kann, die Kernstadt Frohburg als Geburten-Hochburg (32). Mit weitem Abstand folgen Prießnitz und Kohren-Sahlis (je 9), Frauendorf (6), Frankenhain (5) sowie Roda und Jahnshain (je 4). Umflogen hat Adebar Altottenhain, Bubendorf, Elbisbach, Ottenhain, Altmörbitz und Gnandstein.

Aufschlussreich ist ein Blick auf die Einwohnerzahlen des Meldeamtes vom Beginn des Jahres. Demnach leben aktuell in der gewachsenen Stadt 12 806 Bürger, 6385 Männer und 6421 Frauen. Von den 133 Ausländern sind 49 EU-Bürger. Mit 3939 Einwohnern liegt die Kernstadt Frohburg knapp unter der 4000er-Marke. Kohren-Sahlis verfehlt mit 998 Köpfen die Marke von 1000 äußerst knapp.

Größtes Dorf ist Prießnitz (717), gefolgt von Greifenhain (635), Flößberg (595) und Frankenhain (594). Seit Jahrzehnten die kleinste Siedlung in der Region bleibt Eckersberg mit fünf Seelen. Altottenhain ist mit 14 Einwohnern beinahe dreimal so groß.

LVZ vom 2.2.2018

Zeitreise: 2008 - An der Apfelwiese


Flug mit der Drohne über Frohburg

Drohnenbilder und Videos gefragt?

Wünschen Sie, egal ob zur privaten oder gewerblichen Nutzung Luftbilder oder Videos?

Dann wenden Sie sich bitte an Herrn Christian Busse (www.webdesign-busse.de)



Was vor 10 Jahren in Frohburg geschah

Bürgermeister sieht offene Fragen zum Regionalplan

Der überarbeitete und jetzt im Entwurf vorgelegte Regionalplan Leipzig/Westsachsen wird von Ende Januar bis Ende März öffentlich ausgelegt. Als „weitgehend offen“ bezeichnet Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW), wie wesentliche im Regionalplan verankerten Ziele erreicht werden könnten.

Kaum neue Aspekte für das Gebiet der Stadt Frohburg ergeben sich für Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) aus dem überarbeiteten und jetzt im Entwurf vorgelegten Regionalplan Leipzig/Westsachsen. Er wird von Ende Januar bis Ende März öffentlich ausgelegt. Frohburg bleibe Grundzentrum und in seiner Entwicklung durch Naturschutz-, Landschaftsschutz- und Trinkwasserschutzgebiete weiterhin eingeengt.

Wichtigste Erkenntnis: „In Frohburg, Kohren-Sahlis, Geithain und Bad Lausick sind keine neuen Vorranggebiete für Windkraftanlagen ausgewiesen.“ Er, Hiensch, rechne aber damit, dass das angesichts der Stärke der Windenergie-Lobby noch nicht das letzte Wort sein werde.

Als „weitgehend offen“ bezeichnet der Bürgermeister, wie wesentliche im Regionalplan verankerten Ziele erreicht werden könnten. Das betreffe die Nutzung der aus dem Autobahnbau erwachsenden Potenziale, um die Entwicklung der Wirtschaft voranzubringen, aber auch den Ausbau des Tourismus in Kohrener Land. Mit beidem in engem Zusammenhang stehe die Intensivierung der Verflechtungen zur Rochlitzer und zur Altenburger Region. Auch dazu gebe es keine befriedigenden Aussagen.

Was die Autobahn 72 betreffe: „Ohne eine Anschlussstelle Frohburg, ohne verfügbare und bebaubare Grundstücke und ohne eine Unterstützung durch Regionalplanung, Landkreis und Freistaat sind die Ziele zur gewerblichen Entwicklung im Raum Frohburg nur Phrasen“, erklärt der Bürgermeister.

Von Ekkehard Schulreich (LVZ vom 3.1.2018)

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

Videos vom 55. Frohburger Dreieckrennen

360 Grad Videos vom 55. Frohburger Dreieckrennen


Bilder vom Classic Grand Prix

A 72 - Autobahnanschluss Frohburg

Die Anschlussstelle Frohburg, die die Stadt endlich an die Autobahn 72 anbinden soll, soll anders gebaut werden als zuletzt geplant. Die Zufahrt zur Autobahn sollte mittels eines Kreisverkehrs mit der alten B 95 – jetzt Staatsstraße 51 – und der neu zu bauenden B 7 Richtung Thüringen eingebunden werden. „Nicht nur wir haben diese Lösung sehr begrüßt“, sagt der Frohburger Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW): „auch die fachliche Begründung der Deges mit Verweis auf die besondere Streckencharakteristik und die besonderen Rahmenbedingungen in Frohburg wohlwollend zur Kenntnis genommen.“

Ein Wohlwollen und eine Lageeinschätzung, die das Bundesverkehrsministerium offenbar so nicht teilt. Das erfuhr Hiensch auf einer Beratung in der vergangenen Woche, bei der der Autobahn-Bauer Deges zugegen war, das sächsische Wirtschaftsministerium hingegen abgesagt hatte. In dieser Runde ging es nicht nur um die Anschlussstelle Frohburg, um die die Kommune seit Jahren kämpft, sondern auch um die Neutrassierung der Bundesstraße 7 von dort nach Altenburg.

Ministerium: Bruch im Verkehrsfluss

„Die Anlage eines Kreisverkehrsplatzes hätte in der Streckencharakteristik hinsichtlich des Verkehrsflusses der noch zu bauenden B 7 neu zwischen der Landesgrenze Thüringen/Sachsen und der A 72 zu einem Bruch geführt“, erfuhr die LVZ aus der Pressestelle des Bundesverkehrsministeriums. Deshalb habe man Sachsen aufgefordert, „den Knotenpunkt als lichtsignalgeregelten Knoten auszubilden“. Das Ministerium habe den nach der erfolgreichen Klage der Osterland Agrar GmbH erfolgten Plankorrekturen von Anschlussstelle und B 7 neu schon im Juni vergangenen Jahres zugestimmt. In der Frage des Bauzeitraumes verweist das Ministerium auf den Freistaat.

Wolfgang Hiensch kann da nur mit dem Kopf schütteln. „Seit Monaten bemühe ich mich über die Deges um die schriftliche Begründung aus dem Bundesverkehrsministerium, warum die Planungen mit dem Kreisverkehr wieder geändert werden müssen. Die Deges konnte mir bisher aber nur mitteilen, dass es hierzu keine schriftliche Begründung aus dem Bundesministerium gibt und ich mich diesbezüglich direkt an das Bundesverkehrsministerium wenden müsste“, sagt er. Andererseits habe der Autobahn-Bauer auf besagter Beratung erneut betont, „ dass der Kreisverkehr aus vielerlei Sicht die sinnvollste Lösung für die Anbindung der alten B 95 und der Anschlussstelle Frohburg“ sei.

Agrar GmbH lehnt Bau der neuen B7 ab

„Wir Landwirte haben die Varianten der Anbindung noch nicht gesehen“, sagt Siegfried Runkwitz, Geschäftsführer des Unternehmens, das vor dem Bundesverwaltungsgericht erfolgreich war. „Wir unterstützen, dass eine vernünftige Anbindung an die Autobahn endlich passiert. Was wir aber ablehnen, ist der Bau der neuen B 7. Die ist absolut nicht notwendig.“ Der Bau einer Südumfahrung von Borna mit Anschluss an die A 72 in Borna-Süd sei für die Anbindung des Altenburger Raumes viel sinnvoller. Statt dessen aber versuche Thüringen, „auf Teufel komm raus die B 7 bis zur Landesgrenze zu bauen“. Dagegen wehre man sich, nicht aber gegen eine Anschlussstelle Frohburg.

Von Ekkehard Schulreich (aus LVZ)


Übersicht - Frohburg-Online.de

Frohburg eine Stadt macht das Rennen!

Aktuell in Frohburg und Umgebung

Gewerbe - alle eingetragenen Gewerbe, Branchen, Geschäfte usw. von A bis Z.

Gewerbe anmelden - bei Frohburg - Online.de

Medien u. a. mit Bilder und Videos von gergangenen Highlights in Frohburg und Umgebung

Sitemap für Frohburg-Online.de

StartseiteLetzte ÄnderungenKontaktImpressumDatenschutzerklärungNutzungsbedingungen