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Impressionen - 800 Jahre Benndorf

Fusion mit Kohren-Sahlis

Nägel mit Köpfen machte der Kohren-Sahliser Stadtrat am 22.03, was die Eingliederung der Stadt nach Frohburg betrifft: Er goss den Stand der Verhandlungen aus Kohrener Sicht in einen ersten, bereits weit gehenden Beschluss. „Unsere Zuarbeiten sind abgeleistet“, sagte Bürgermeister Siegmund Mohaupt (CDU). Er wies damit erneut Kritik aus den Frohburger Reihen zurück, der kleinere Partner versäume seine Hausaufgaben. Auf einer für den 5. April anberaumten Sondersitzung will der Kohrener Stadtrat sich zu noch offenen Fragen verständigen. Dass die Fusion wie geplant zum 1. Januar 2017 vollzogen werden könne, daran ließ Mohaupt keinen Zweifel.
Aus LVZ vom 24.03.

Guntram Vespers "Frohburg"

Der neue Sachsenspiegel: Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse: Guntram Vespers "Frohburg" ist ein Jahrhundertroman – das Panorama einer deutschen Landschaft im Würgegriff der Zeitgeschichte. Mehr dazu in hier...

Packende Rennen auf dem Frohburger Dreieck

Die Stadt Frohburg macht ihrem Beinamen Rennstadt erneut alle Ehre: Tausende Zuschauer pilgerten am Sonnabend und Sonntag an die Rennstrecke und sahen beim 53. Internationalen Frohburger ADAC-Dreieckrennen spannende Trainingsläufe und 14 packende Rennen mit Fahrern aus zwölf Nationen.

Frohburger Dreieckrennen 2015

Goldener Herbst 2015

Bilder vom Frohburger Dreieckrennen 2015

LVZ zum Dreieckrennen

Von André Neumann
Frohburg. Für ein gelungenes Selfie mit Rennfahrer musste man sich in diesem Jahr nicht unbedingt ganz nah an die Strecke heranmogeln. Denn erstmals in der Geschichte des Frohburger Dreieck-Rennes gab es die Show vor dem Sport. Gut dreißig Rennfahrer mit ihren Maschinen knatterten am Freitagabend im Konvoi mit Polizeibegleitung vom Fahrerlager zum Marktplatz, wo eine ansehnliche Menschenmenge schon auf die Fahrerpräsentation wartete.
Aber natürlich können die Fans in Frohburg auch an den Renntagen dicht ran an die Herren (und Damen) und deren heiße Öfen, denn der Zugang zum Fahrerlager ist für alle zahlenden Besucher frei. Was beide Seiten genießen. Die einen beim Gucken und Autogramme sammeln, die anderen beim Schrauben, Entspannen und Warten. "Nein, das stört überhaupt nicht, dass die Leute stehenbleiben und mit uns reden", sagt der Schweizer Urs Brechbühl und hält beim Polieren der abgenommenen Verkleidung des Gespanns inne, das Remy Gasche fährt. "Das ist gut, das ist auch Werbung für uns und für diese Meisterschaft."
Ein paar Meter weiter plaudern Ulrich Weißer und Stephan Schönherr aus dem Erzgebirge mit Sophia Kirchhofer. Die Schweizerin ist die Beifahrerin von Michael Grabmüller (Österreich) im Sidecar. Das Gespann ist neben reichlich 30 anderen im aktuellen Kalender der Seitenwagen-Rennserie abgebildet. Sechs Teams haben die beiden Motorsportfans aus dem Erzgebirge schon gefunden, jetzt bitten sie die junge Copilotin um ein Autogramm. Der Fahrer schläft gerade. Doch auch auf den einen Namenszug können die beiden Männer stolz sein. Grabmüller und Kirchhof gewannen nämlich am Sonnabend den ersten Sidecar-Lauf im Wimpernschlagfinale, gestern drehten Ken Knapton (GB) und Enrico Roick (D) den Spieß nach nicht weniger spannendem Rennen um.

Auch auf der Strecke zeigen sich die Rennfahrer ihren Fans verbunden. Jedenfalls nach der letzten Runde, wenn Konzentration und Anspannung abgelegt werden können. Dann heult mancher Motor rhythmisch auf zum Gruß, wird das Vorderrad hochgerissen oder der Fahrer verbeugt sich stehend auf der Maschine. Das zahlreiche Publikum auf den Tribünen dankt mit Klatschen, Jubelrufen und dem obligatorischen Winken mit dem Programmheft.
Wenn Torsten Schmidt, zweiter Vorstandsvorsitzender des MSC Frohburger Dreieck und neben Rennleiter und Vereinschef Tom Nowka einer der Hauptorganisatoren, das vom Sprecherturm aus beobachtet, ist er stolz, sieht er doch den Beinamen "Rennstadt" für seine Heimat wieder einmal bestätigt: "Darauf sind wir stolz", sagt der Mann, der sich das Mikrofon mit Wolfgang Wirth teilt, einem Urgestein des Motorrennsports in Sachsen: Vierzig Jahre ist er Sprecher am Sachsenring, zwanzig Jahre war er dort Pressechef. Damit die Zuschauer rund um die Strecke das, was auf dem Turm gesagt wird, auch hören können, hat Beschaller Roy Strehle rund 7000 Meter Kabel verlegt. Ein Job, den dessen Vater in Frohburg schon zu DDR-Zeiten gemacht hat.
Immer kurz vor den Rennen kommt Bewegung ins Fahrerlager. Dann schaffen die Fahrer ihre Nennung ins Rennbüro und stellen ihre Maschinen zur technischen Abnahme vor. Danach stellen sie sich in der Zufahrtsgasse zur Rennstrecke in einem Spalier von Schaulustigen auf, wo bis zum letzten Moment an den meisten Maschinen noch die Reifen gewärmt werden. Wenn sie auf die Strecke herausfahren und Aufstellung nehmen, steigt auch bei den Zuschauern und Fans die Spannung. Wer kommt am besten weg? Wer liegt nach der ersten Runde vorn? Was machen die Lokalmatadoren? Das 53. Frohburger Dreieckrennen ist jetzt Geschichte, die Karawane zieht weiter. In einem Jahr kommt sie wieder.
LVZ vom 28.09.2015

Mit dem Rad einmal rund um Frohburg

Frohburg wird größer!

Der Kohrener Stadtrat traf bei einer Enthaltung den Grundsatzbeschluss, Kohren in die Stadt Frohburg einzugliedern.

Siehe LVZ vom 29.01.2015 [99 KB]

52. Frohburger Dreieckrennen 2014

Schloss- und Vereinsfest

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