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Frohburg - Online informiert über die wichtigsten Gewerbe in Frohburg und Umgebung, zeigt Bilder von Events und Videos von einigen Veranstaltungen in Frohburg.

Flottes Internet für einige Frohburger Dörfer

Offenbar voran geht es mit der Schaffung leistungsfähiger Datenwege in mehrere Frohburger Ortsteile. „Nachdem die Firma Inexio im Rahmen des Markterkundungsverfahrens erklärt hat, in Flößberg, Tautenhain, Frankenhain, Roda und Frauendorf sowie in Teilen von Ottenhain eigenwirtschaftliche Ausbaumaßnahmen durchzuführen, haben die ersten Informationsveranstaltungen stattgefunden“, sagt Karsten Richter, in der Frohburger Stadtverwaltung für den Breitband-Ausbau zuständig. Eine Runde für die Einwohner Rodas gibt es am 6. Juli, 19 Uhr, im dortigen Gemeindezentrum. Darüber hinaus bietet das Unternehmen dort am 13. Juli und am 8. August, jeweils ab 16 Uhr, Beratung an. Die Informationsveranstaltung in Frauendorf soll am 12. Juli ab 19 Uhr in der Hermsdorfer Mühle stattfinden. Beratungstermine gibt es danach voraussichtlich am 24. Juli und 7. August ab 16 Uhr im Gemeindezentrum Frauendorf.

In Tautenhain, Flößberg und Frankenhain wolle Inexio die Baumaßnahmen dieses Jahr abschließen, sagt Richter. In Tautenhain würde der aktuelle Straßenbau genutzt, um Leitungen zu verlegen. „Es gilt die Zusage, dass die Anschlüsse bis Jahresende zur Verfügung stehen.“ Das bestätigt Unternehmenssprecher Thomas Schommer. Man sei bei den letzten Feinplanungen. „Wir gehen davon aus, dass wir im Sommer die Tiefbauarbeiten absolvieren können.

Parallel bauen wir in den Ortsteilen unsere Technik-Standorte auf, so dass wir aktuell von einer Fertigstellung der Netze bis zum Ende des dritten Quartals ausgehen.“ In Tautenhain habe die Firma Reif im Rahmen des Straßenausbau bereits einen Kilometer Leerrohre verlegt; in Flößberg habe man dasselbe beim Ausbau der Wassergasse praktiziert.

Neben Inexio zeigen im Frohburger Stadtgebiet weitere Telekommunikationsunternehmen ein grundsätzliches Interesse an einem Ausbau des Breitband-Netzes, etwa die Deutsche Telekom. „Die Telekom hat jedoch bislang nur erklärt, einen Ausbau bis spätestens Ende 2019 durchzuführen. Ziel ist es jedoch, unter Nutzung der Konkurrenzsituation hier Verbesserungen vor diesem Zeitpunkt zu erreichen“, sagt Karsten Richter. Die Stadt habe deshalb in Gesprächen auf einen schnelleren Ausbau gedrängt, allerdings nur erfahren, dass keinesfalls 2017 gebaut werde. Die Telekom wolle aber prüfen, ob für 2019 geplante Maßnahmen um ein Jahr vorgezogen werden könnten. „Wir haben im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens ordnungsgemäß Auskunft gegeben. Diese Angaben unterliegen aus wettbewerblichen Gründen der Vertraulichkeit“, so Unternehmenssprecher Georg von Wagner auf LVZ-Nachfrage. Deshalb könne er keine näheren Auskünfte geben.

Von Ekkehard Schulreich (LVZ vom 16.06.2017)

Video - Maibaum setzen

Frohburg - Maibaum setzen

Aus der LVZ vom 2.5.2017

In Frohburg haben sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr das Maibaumsetzen zur Wahrung der Tradition auf ihre Fahnen geschrieben. Am Vortag des 1. Mai zogen sie den Maibaum mitten auf den Marktplatz empor. „Gewöhnlich feiern wir sonst tatsächlich erst am Maifeiertag. In diesem Jahr haben wir die Feier aber auf den Sonnntag vorverlegt“, berichtete Wehrleiter Lars Kupfer. Die Planänderung zahlte sich aus. Bei herrlichem Sonnenschein, Blasmusik von der Feuerwehrkapelle und Deftigem vom Grill mussten die Organisatoren nicht lange auf Besucher warten. Auch die feuerwehreigene Feldküche lockte mit schmackhafter Erbsensuppe und Bockwurst. „Erbssuppe wird am liebsten gegessen“, verriet Lutz Schulze, Koch der Feuerwehr. Mit Erbssuppe ist seine Kochkunst längst noch nicht erschöpft, wie er sagte, auch Linseneintopf, Soljanka, Spirelli mit Tomatensoße sowie Gulasch gelingen ihm. „Die 400 Portionen sind oft ausverkauft, so gut schmeckt es den Leuten. Bei uns ist alles handgemacht.

Am Abend zuvor weiche ich tatsächlich die Erbsen ein und anderentags wird das Gericht unter Zugabe von Gewürzen zubereitet“, verriet Lutz Schulze sein Erfolgsrezept. Viele Besucher waren zum Maibaumaufstellen gekommen, um das Ereignis aus nächster Nähe zu verfolgen. Auch Rolf Kraft zählte mit seiner Enkelin dazu. „Wir sind aus dem Nachbarort Greifenhain eigens dafür hergekommen. Im Grunde war es meine Enkelin, die das Aufstellen des Maibaumes einmal miterleben wollte“, meinte er. Auch in Greifenhain wurde am Nachmittag der Maibaum im Ort gesetzt. „Das Aufstellen ist eine schöne Tradition. Ich finde es gut, dass die Frohburger Feuerwehr sich der Zeremonie angenommen hat, die viele Leute anlockt“, bemerkte Rolf Kraft.

Vor dem eigentlichen Baum-Akt unterhielt die Feuerwehrkapelle die Besucher auf dem Marktplatz mit böhmischer Blasmusik. „Wir könnten hier etwa 200 Musiktitel spielen“, erklärte Orchesterleiter Andreas Kupfer zum Repertoire. Und so waren die Besucher bei bestem „Maiwetter“ ganz Ohr.

Von René Beuckert

Bilder vom Maibaum setzen

Bilder vom Frohburger Frühlingsfest

Kohren-Sahlis kommt zu Frohburg

Der Stadtrat von Kohren-Sahlis hat sich für eine Eingliederung nach Frohburg entschieden. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Gremium Dienstagabend. Punkt 20 Uhr war die Sache klar: Mit 13 Stimmen dafür bei zwei Gegenstimmen votierte der Stadtrat dafür, die Eingliederungsverhandlungen mit Frohburg wieder aufzunehmen – „mit dem Ziel die Gemeindeeingliederung zum 1. Januar 2018 fortzuführen und abzuschließen“. Vor der Einwohner-Fragestunde zeigte Kohrens Stadtchef Siegmund Mohaupt (CDU) eine 40-minütige Präsentation der jeweiligen Argumente. Eine neuerliche Debatte oder Statements von Stadträten gab es nicht. In der Einwohnerfragestunde mahnten unter anderem mehrere Bürger die Einhaltung der Befragung von 2015 an. Damals hatte sich eine klare Mehrheit derer, die sich daran beteiligten, für Frohburg ausgesprochen. Knapp 50 Besucher verfolgten die Abstimmung, darunter Stadträte aus Geithain und Frohburg sowie die Bürgermeister beider Kommunen – aus Geithain Frank Rudolph (UWG) und aus Frohburg Wolfgang Hiensch (BuW).

Mit Frohburg ist die Stadt Kohren-Sahlis nicht nur kulturell eng verbunden. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen ist über Jahre gewachsen. Das betrifft zum Beispiel die Kooperation der Grundschulen, das gemeinsame Standesamt, eine abgestimmte Tourismuspolitik, die Übernahme der Kohrener Bibliotheksmitarbeiterin. Als die Eingliederung Kohrens konkret wurde, war Frohburg folgerichtig der (erste und lange einzige) Adressat für Gespräche. Ende Januar 2015 beschloss das Kohrener Parlament bei einer Enthaltung, die Sache anzugehen. Eine Bürgerbefragung via Amtsblatt bestärkte das.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe stellte sich der Mammutaufgabe, die Wege für eine Fusion zu ebnen. Ein Prozess, den beide Seiten lange auf Augenhöhe führten. Doch im Sommer 2016 verdichteten sich Misstöne. Ein Punkt blieb die (Personal-)Frage des Fremdenverkehrsverbandes, ein zweiter wurde der Brandschutzbedarfsplan, den Frohburg für beide Städte erarbeitet hatte und der im Kohren-Sahliser Rat durchfiel. Die Bitte Kohrens um Unterstützung für das Bauamt und die Zerwürfnisse beider Partner ermutigten die Stadt Geithain, sich als ebenfalls attraktiver Partner ins Gespräch zu bringen. Geithain unterbreitete ein eigenes Angebot. Frohburg dagegen forderte die Kohrener Parlamentarier auf, sich bis zum 28. Februar dieses Jahres zu bekennen, ob ein Zusammengehen mit Frohburg zum Jahresbeginn 2018 noch gewünscht sei - oder nicht.

Von Ekkehard Schulreich
LVZ Online vom 1.3.2017



54. Frohburger Dreieckrennen


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