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A 72 - Autobahnanschluss Frohburg

Die Anschlussstelle Frohburg, die die Stadt endlich an die Autobahn 72 anbinden soll, soll anders gebaut werden als zuletzt geplant. Die Zufahrt zur Autobahn sollte mittels eines Kreisverkehrs mit der alten B 95 – jetzt Staatsstraße 51 – und der neu zu bauenden B 7 Richtung Thüringen eingebunden werden. „Nicht nur wir haben diese Lösung sehr begrüßt“, sagt der Frohburger Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW): „auch die fachliche Begründung der Deges mit Verweis auf die besondere Streckencharakteristik und die besonderen Rahmenbedingungen in Frohburg wohlwollend zur Kenntnis genommen.“

Ein Wohlwollen und eine Lageeinschätzung, die das Bundesverkehrsministerium offenbar so nicht teilt. Das erfuhr Hiensch auf einer Beratung in der vergangenen Woche, bei der der Autobahn-Bauer Deges zugegen war, das sächsische Wirtschaftsministerium hingegen abgesagt hatte. In dieser Runde ging es nicht nur um die Anschlussstelle Frohburg, um die die Kommune seit Jahren kämpft, sondern auch um die Neutrassierung der Bundesstraße 7 von dort nach Altenburg.

Ministerium: Bruch im Verkehrsfluss

„Die Anlage eines Kreisverkehrsplatzes hätte in der Streckencharakteristik hinsichtlich des Verkehrsflusses der noch zu bauenden B 7 neu zwischen der Landesgrenze Thüringen/Sachsen und der A 72 zu einem Bruch geführt“, erfuhr die LVZ aus der Pressestelle des Bundesverkehrsministeriums. Deshalb habe man Sachsen aufgefordert, „den Knotenpunkt als lichtsignalgeregelten Knoten auszubilden“. Das Ministerium habe den nach der erfolgreichen Klage der Osterland Agrar GmbH erfolgten Plankorrekturen von Anschlussstelle und B 7 neu schon im Juni vergangenen Jahres zugestimmt. In der Frage des Bauzeitraumes verweist das Ministerium auf den Freistaat.

Wolfgang Hiensch kann da nur mit dem Kopf schütteln. „Seit Monaten bemühe ich mich über die Deges um die schriftliche Begründung aus dem Bundesverkehrsministerium, warum die Planungen mit dem Kreisverkehr wieder geändert werden müssen. Die Deges konnte mir bisher aber nur mitteilen, dass es hierzu keine schriftliche Begründung aus dem Bundesministerium gibt und ich mich diesbezüglich direkt an das Bundesverkehrsministerium wenden müsste“, sagt er. Andererseits habe der Autobahn-Bauer auf besagter Beratung erneut betont, „ dass der Kreisverkehr aus vielerlei Sicht die sinnvollste Lösung für die Anbindung der alten B 95 und der Anschlussstelle Frohburg“ sei.

Agrar GmbH lehnt Bau der neuen B7 ab

„Wir Landwirte haben die Varianten der Anbindung noch nicht gesehen“, sagt Siegfried Runkwitz, Geschäftsführer des Unternehmens, das vor dem Bundesverwaltungsgericht erfolgreich war. „Wir unterstützen, dass eine vernünftige Anbindung an die Autobahn endlich passiert. Was wir aber ablehnen, ist der Bau der neuen B 7. Die ist absolut nicht notwendig.“ Der Bau einer Südumfahrung von Borna mit Anschluss an die A 72 in Borna-Süd sei für die Anbindung des Altenburger Raumes viel sinnvoller. Statt dessen aber versuche Thüringen, „auf Teufel komm raus die B 7 bis zur Landesgrenze zu bauen“. Dagegen wehre man sich, nicht aber gegen eine Anschlussstelle Frohburg.

Von Ekkehard Schulreich (aus LVZ)

Video - Maibaum setzen

Frohburg - Maibaum setzen

Aus der LVZ vom 2.5.2017

In Frohburg haben sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr das Maibaumsetzen zur Wahrung der Tradition auf ihre Fahnen geschrieben. Am Vortag des 1. Mai zogen sie den Maibaum mitten auf den Marktplatz empor. „Gewöhnlich feiern wir sonst tatsächlich erst am Maifeiertag. In diesem Jahr haben wir die Feier aber auf den Sonnntag vorverlegt“, berichtete Wehrleiter Lars Kupfer. Die Planänderung zahlte sich aus. Bei herrlichem Sonnenschein, Blasmusik von der Feuerwehrkapelle und Deftigem vom Grill mussten die Organisatoren nicht lange auf Besucher warten. Auch die feuerwehreigene Feldküche lockte mit schmackhafter Erbsensuppe und Bockwurst. „Erbssuppe wird am liebsten gegessen“, verriet Lutz Schulze, Koch der Feuerwehr. Mit Erbssuppe ist seine Kochkunst längst noch nicht erschöpft, wie er sagte, auch Linseneintopf, Soljanka, Spirelli mit Tomatensoße sowie Gulasch gelingen ihm. „Die 400 Portionen sind oft ausverkauft, so gut schmeckt es den Leuten. Bei uns ist alles handgemacht.

Am Abend zuvor weiche ich tatsächlich die Erbsen ein und anderentags wird das Gericht unter Zugabe von Gewürzen zubereitet“, verriet Lutz Schulze sein Erfolgsrezept. Viele Besucher waren zum Maibaumaufstellen gekommen, um das Ereignis aus nächster Nähe zu verfolgen. Auch Rolf Kraft zählte mit seiner Enkelin dazu. „Wir sind aus dem Nachbarort Greifenhain eigens dafür hergekommen. Im Grunde war es meine Enkelin, die das Aufstellen des Maibaumes einmal miterleben wollte“, meinte er. Auch in Greifenhain wurde am Nachmittag der Maibaum im Ort gesetzt. „Das Aufstellen ist eine schöne Tradition. Ich finde es gut, dass die Frohburger Feuerwehr sich der Zeremonie angenommen hat, die viele Leute anlockt“, bemerkte Rolf Kraft.

Vor dem eigentlichen Baum-Akt unterhielt die Feuerwehrkapelle die Besucher auf dem Marktplatz mit böhmischer Blasmusik. „Wir könnten hier etwa 200 Musiktitel spielen“, erklärte Orchesterleiter Andreas Kupfer zum Repertoire. Und so waren die Besucher bei bestem „Maiwetter“ ganz Ohr.

Von René Beuckert

Bilder vom Maibaum setzen

Bilder vom Frohburger Frühlingsfest

Kohren-Sahlis kommt zu Frohburg

Der Stadtrat von Kohren-Sahlis hat sich für eine Eingliederung nach Frohburg entschieden. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Gremium Dienstagabend. Punkt 20 Uhr war die Sache klar: Mit 13 Stimmen dafür bei zwei Gegenstimmen votierte der Stadtrat dafür, die Eingliederungsverhandlungen mit Frohburg wieder aufzunehmen – „mit dem Ziel die Gemeindeeingliederung zum 1. Januar 2018 fortzuführen und abzuschließen“. Vor der Einwohner-Fragestunde zeigte Kohrens Stadtchef Siegmund Mohaupt (CDU) eine 40-minütige Präsentation der jeweiligen Argumente. Eine neuerliche Debatte oder Statements von Stadträten gab es nicht. In der Einwohnerfragestunde mahnten unter anderem mehrere Bürger die Einhaltung der Befragung von 2015 an. Damals hatte sich eine klare Mehrheit derer, die sich daran beteiligten, für Frohburg ausgesprochen. Knapp 50 Besucher verfolgten die Abstimmung, darunter Stadträte aus Geithain und Frohburg sowie die Bürgermeister beider Kommunen – aus Geithain Frank Rudolph (UWG) und aus Frohburg Wolfgang Hiensch (BuW).

Mit Frohburg ist die Stadt Kohren-Sahlis nicht nur kulturell eng verbunden. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen ist über Jahre gewachsen. Das betrifft zum Beispiel die Kooperation der Grundschulen, das gemeinsame Standesamt, eine abgestimmte Tourismuspolitik, die Übernahme der Kohrener Bibliotheksmitarbeiterin. Als die Eingliederung Kohrens konkret wurde, war Frohburg folgerichtig der (erste und lange einzige) Adressat für Gespräche. Ende Januar 2015 beschloss das Kohrener Parlament bei einer Enthaltung, die Sache anzugehen. Eine Bürgerbefragung via Amtsblatt bestärkte das.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe stellte sich der Mammutaufgabe, die Wege für eine Fusion zu ebnen. Ein Prozess, den beide Seiten lange auf Augenhöhe führten. Doch im Sommer 2016 verdichteten sich Misstöne. Ein Punkt blieb die (Personal-)Frage des Fremdenverkehrsverbandes, ein zweiter wurde der Brandschutzbedarfsplan, den Frohburg für beide Städte erarbeitet hatte und der im Kohren-Sahliser Rat durchfiel. Die Bitte Kohrens um Unterstützung für das Bauamt und die Zerwürfnisse beider Partner ermutigten die Stadt Geithain, sich als ebenfalls attraktiver Partner ins Gespräch zu bringen. Geithain unterbreitete ein eigenes Angebot. Frohburg dagegen forderte die Kohrener Parlamentarier auf, sich bis zum 28. Februar dieses Jahres zu bekennen, ob ein Zusammengehen mit Frohburg zum Jahresbeginn 2018 noch gewünscht sei - oder nicht.

Von Ekkehard Schulreich
LVZ Online vom 1.3.2017



54. Frohburger Dreieckrennen


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